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Tränen laufen mir über das Gesicht, seit Stunden schon immer wieder, ohne dass ich es zu stoppen vermag. Einzig, weil mir jemand vollkommen und absolut uneigennützig helfen möchte ohne einen einzigen Vorteil, im Gegensatz sogar zu seinem Nachteil, obwohl wir einander über zehn Jahre nicht gesehen haben. Er will mir helfen einfach so. Eine Geste, die mich zu Tränen rührt, die ich einfach nicht begreifen kann, die anzunehmen ich vielleicht nicht fähig bin.
Welch traurige Erkenntnisse über mein Leben sich darin offenbaren.
4.2.14 23:12


Gestern ist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben gestorben. Jemand, für den ich viel zu wenig Zeit hatte in den letzten Wochen, so dass ich mich jetzt bis zum Ende fragen werde, ob er es gewusst hat. Dass er so wichtig für mich war.
Letzte Nacht habe ich geträumt. Ein übergroßes Skelett griff in mich hinein und zog etwas aus mir heraus. Das Eindringen, das Herausreißen, die plötzliche Leere dort, wo vorher etwas großes war, es war so körperlich, dass es mich aufweckte. Minutenlang lag ich da, konnte nicht unterscheiden zwischen Traum und Realität, war gefangen in diesem Gefühl. Die Szene sehe ich so klar vor mir, als ob sie sich wirklich ereignet hätte.
Ich habe gestern jemanden verloren. Jemanden, der so selbstverständlich in mein Leben gehörte, dass ein Sein ohne ihn so unvorstellbar war, dass ich ihm nicht die Achtung entgegen brachte, die er verdient hätte.
Wie auch immer es jetzt weiter geht. Damit werde ich zu leben lernen müssen.
26.1.14 19:49


Die Schwäne sind wieder da. Und mit ihnen der Buntfalke.
Es bleibt ein interessantes Jahr.
22.1.14 21:03


Gefangen zwischen Realität und Traum, Wahrheit und Lüge, Enttäuschung und Hoffnung.
Auf seinen Schwingen fliege ich hoch und befinde mich doch im freien Fall. Entweder verbrennt mich die Sonne oder es zerschmetert mich der Aufschlag. So oder so, ich kann nur verlieren.
13.1.14 15:35


Und doch, auch wenn ich weiß, dass ich ihm nichts wert bin, wache ich glücklich auf, wenn ich von ihm träume; halte ich die Augen fest geschlossen und ziehe mir die Bettdecke über den Kopf in der vergeblichen Hoffnung, das Gefühl so lange wie möglich festhalten zu können, welches sich doch so unaufhaltsam mit jedem Herzschlag verliert bis es nur mehr farblose Erinnerung ist wie auch er sich von mir entfernt hat all meiner Kraft zum Trotze.
Ich hasse diese Träume, weil ich wünschte, sie würden nie enden.
8.1.14 22:49


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